Statement der Stifterinnen

Sehr geehrte Leserinnen und Leser,

um etwas wirklich auf den Weg zu bringen, braucht´s einige Menschen mit unterschiedlichen Kompetenzen gepaart mit Vertrauen ineinander, einer Spur Verrücktheit und über den normalen Alltag hinaus überdurchschnittliche Bereitschaft zum Engagement. Gemeinsam mit Susanne Korbmacher www.ghettokids.org, Sinan Ünal www.shaolin-quan.de und einem weiteren vielseitig engagierten Förderer haben wir vieles geschafft!

Nun, wir haben uns gefragt, warum ist Frau Korbmacher so erfolgreich in dem Sinne, dass sie Hilfen bietet und diese von den bedürftigen Kindern und vor allem Jugendlichen auch angenommen werden? Was ist ihr Geheimnis? Nun - vielleicht sind wir diesem ein wenig auf die Spur gekommen...

Die persönliche Aufgabe von Frau Korbmacher liegt nicht nur darin, dass sie als Lehrerin Lehrpläne realisiert und Lernstoffe an ihre Schülerinnen und Schüler vermittelt, denen sie in ihrem hauptamtlichen Beruf als Lehrerin Gestalt gibt. Vielmehr wird sie von Ihren Schülerinnen und Schülern vor allem als Pädagogin bzw. als Mensch geschätzt - denn sie bietet eine verlässliche Beziehung. Sie ist da, sie hört zu, nimmt wahr, hilft! Sie bietet Verständnis und Hilfen in Notsituationen, bei Bedrohung, Ängsten und Mangel an Schutz. Sie schafft damit Beziehungen zu Ihren SchülerInnen und auf diese Weise Vertrauen. Das wiederum führt dazu, dass die betreuten SchülerInnen bereit sind zu lernen und auch außerhalb der Schule an Projekten und Angeboten teilnehmen. Eine wichtige Voraussetzung, dass die TEVANKO Stiftung im Hasenbergl überhaupt wirken kann.

Viele dieser SchülerInnen werden in schwierigen Lebensverhältnissen groß. Aus einem anderen Kulturkreis kommend, sind nicht nur die neue Sprache und die anderen Lebensumstände zu lernen. Auch die oft mangelhaften finanziellen Verhältnisse in Haushalten alleinerziehender Mütter mit mehreren Kindern erschweren die oftmals zitierte "Integration" jedes Einzelnen.

Wir haben vor allem dank der intensiven Zusammenarbeit mit Frau Korbmacher Einblicke in soziale Verhältnisse in München erhalten, die wir uns vorher nicht vorstellen konnten.
Hier versuchen wir Hilfen zu bieten, die Kinder sollen Neues und Sinnvolles lernen, um neue Perspektiven und Anreize zu erhalten und wir versuchen, Not zu lindern. In Einzelfällen ist es uns ja sogar schon gelungen, dass Jugendliche tatsächlich kontinuierlich ein Praktikum absolvieren - darauf sind wir sehr stolz - und deshalb haben wir auch im Jahr 2012 weitergemacht. An unseren Plänen für das kommende Jahr 2013 arbeiten wir gerade…

Herzliche Grüsse, Ihre
Andrea Aigner & Eva Kobor